Meditation zu Hause
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Wie Du Meditation zur Stärkung Deiner Willenskraft einsetzt

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Für den Ungeübten scheint Meditation relativ einfach zu sein. Die meisten Menschen finden es langweilig, jedoch einfach. Meditation ist alles andere als langweilig. Meditation kann geistig herausfordernder sein als eine kalte Dusche, anstrengende Mathe-Aufgaben oder eine ganztägige Sitzung am Arbeitsplatz.

Die Impulse, die Dich dazu veranlassen, zu viel zu essen, in Wut auszubrechen, zu lästern oder zu zögern, sind die gleichen Impulse, die Du überwinden musst, um erfolgreich meditieren zu können. Der Drang dabei aufzuhören ist groß. Dein Gehirn versucht zu rationalisieren, dass das Sitzen während der eine Zeitverschwendung ist. Der Trick ist, Deine störenden Gedanken einfach ziehen zu lassen. So, als wären es gar nicht Deine Gedanken.

Wenn Du mit etwas Übung erfolgreich meditieren lernst, kannst Du so gut wie alles tun. Das Wichtigste ist, dass Du lernst, wie Dein Verstand funktioniert und wie er versucht, Dich zu dummen Dingen zu verleiten. In Bezug auf Investing oder auf Einkäufe ist ein starker Willen von Vorteil: dadurch bleibst Du besonnen und triffst die besseren Entscheidungen.

 

Baue Deine Willenskraft durch die Praxis der Meditation auf:

  1. Beginne mit nur 5 Minuten am Tag Deiner Meditation. Das ist ganz einfach. Setz Dich einfach in eine bequeme Position. Du brauchst keinen Schneidersitz und wie ein Stockfisch gerade sitzen. Mach es Dir einfach bequem. Ob auf einem Stuhl oder auf der Couch. Achte nur darauf, dass Du es bequem genug hast, um bewegungslos zu bleiben, aber nicht einzuschlafen. Das Sitzen auf dem Boden oder an der Wand angelehnt ist eine weitere beliebte Option.
  • Verwende einen Timer, damit Du nicht auf die Uhr schauen musst. Schalte Dein Smartphone in den Flugmodus, um während Deiner Meditation ungestört zu bleiben. Dann stelle Dir den Timer auf die Zeit, die du meditieren möchtest.
  1. Es geht los. Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Schließe Deine Augen. Atme durch die Nase tief ein und durch die Nase wieder aus. Zähle beim Einatmen in Gedanken bis vier und beim Ausatmen bis 6. Es geht darum, sich nur auf Deinen Atem zu konzentrieren. Spüre, wie die Luft in Dich ein- und ausströmt. Konzentriere Deine Aufmerksamkeit nur auf den Atem. Nimm Sie den Atem wahr.
  • Achte auf Deinen Atem, aber denke nicht darüber nach. Urteile nicht darüber. Nimm ihn einfach wahr.
  1. Dein Geist wird während Deiner Meditation wandern. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Du auch nur bis fünf zählen kannst, bevor ein Gedanke in Deine Meditation eindringt. Vielleicht geht es um Deinen Chef, das Jucken in Deinem Nacken oder die Frage, ob Du die Wäsche heute noch waschen willst. Es ist ganz normal, dass es Dir am Anfang ungewohnt vorkommen wird, Dich nur auf Deinen Atem zu konzentrieren.
  • Wenn Dein Geist wandert, konzentriere Dich einfach wieder auf Deinen Atem.
  1. Beobachte, was passiert. Achte darauf, wie schnell Dein Geist wandert. Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass Du ohne einen störenden Gedanken nicht einmal 10 Atemzüge erreichen kannst. Das ist ok. Beachte auch Dein inneres Selbstgespräch. Du wirst vielleicht versuchen, Dich selbst davon zu überzeugen, dass diese Meditations-Sache eine große Zeitverschwendung ist. Da ist er schon, der relativierende Verstand.
  • Gib einfach weiterhin Dein Bestes, bis der Timer Dich darauf aufmerksam macht, dass die Sitzung beendet ist.
  • Wenn Dich der Drang zum Aufhören überkommt, entspanne Dich einfach und kehre wieder zu Deinem Atem zurück. Das ist eine der nützlichsten Fähigkeiten, die Du entwickeln kannst. Du kannst diese Fähigkeit aus der Meditation jederzeit einsetzen, wenn Du den Drang hast, etwas zu tun, von dem Du weißt, dass Du es nicht tun solltest, wie zum Beispiel eine Tafel Schokolade essen, dem Ex eine What’s App texten oder das nächste Glas Wein Dir einschenken.
  1. Füge jede Woche 5 Minuten mehr hinzu. Eine Viertelstunde ist schon eine Leistung. Fünfundzwanzig Minuten Meditation sind eine noch größere Herausforderung. DU sagst, das ist viel? Nun, wieviel Zeit verbringst Du sonst mit sinnfreiem Scrollen auf Instagram oder anderen Social Media Kanälen? Nun spür hinein, wie sich eine Stunde Meditieren wohl anfühlt. Wenn Deine Bereitschaft für das Sitzen und den Fokus auf den Atem wächst, füge immer etwas mehr Zeit hinzu. Baue auf lange Sicht mindestens eine Stunde ununterbrochener Meditation auf.
  2. Versuche, den Tag über dasselbe Gefühl beizubehalten, dass sich am Ende einer Meditationssitzung bei Dir ausbreitet. Es fühlt sich sich ziemlich gut an. Das ist die einzige Pause, die Dein Gehirn jeden Tag bekommt. Versuche, dieses Gefühl so lange wie möglich beizubehalten. Wenn Du im Berufsverkehr stecken bleibst oder Dich über einen Kollegen ärgerst, konzentriere Dich auf Deinen Atem. Deine Aktien sind im Keller? Atme tief durch. Du willst jetzt unbedingt shoppen? Konzentriere Dich auf Deinen Atem.

 

Deine Konzentrationsfähigkeit, unabhängig von den Ablenkungen um Dich herum, kann durch Meditation ausgebaut werden. Meditation lehrt Dich, wie Du Deine erlernten Impulse und Triebe überwinden kannst. Deine Fähigkeit, sich zu konzentrieren, kann sich weiter entwickeln. Meditation ist ein wunderbares Mittel, um Willen, Disziplin und Charakterstärke aufzubauen. Und das Beste: sie ist auch 100% kostenlos! Beginne noch heute wie oben beschrieben.

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